„Twitter ist als Recherchetool unerlässlich“, meint der @ruhrpoet alias WAZ-Redakteur David Nienhaus

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Den Besuch beim 4. Semester Sportjournalismus hat WAZ-Redakteur David Nienhaus natürlich via Selfie festgehalten. Foto: Macromedia

David Nienhaus ist bei der WAZ in Essen als Sportredakteur tätig und hat ein Faible für Twitter. Er pflegt nicht nur den offiziellen Sportaccount (@DerWestenSport), sondern einige weitere Twitterprofile. Im Seminar bei Macromedia-Professor Dr. Thomas Horky erzählt er dem 4. Semester Sportjournalismus, wie er dazu gekommen ist, einen eigenen Twitter-Account über Sportgeschichte (@sportgeschichte) zu publizieren.

Das Netzwerk zum Twitter-Profil von WAZ-Redakteur David Nienhaus ist in Bewegung. Macromedia-Professor Dr. Thomas Horky zeigt den Studierenden des 4. Semesters im Studiengang Sportjournalismus das virtuelle Beziehungsgeflecht, das die Intensität der Twitter-Kommunikation zwischen David Nienhaus und seinen  Gesprächspartnern visualisiert.

David Nienhaus twittert über sportgeschichtliche Themen. Sein Accountname @ruhrpoet verrät, dass es ihm um mehr geht als bloß seine tägliche Chronistenpflicht als Journalist.

„Und wem gehört der Account @annecastroper?“, lautet eine Frage an den 37-Jährigen WAZ-Sportjournalisten, der für das Seminar aus Bochum eingereist ist. Nienhaus klärt auf: Hinter diesem Namen verbirgt sich nicht etwa eine Kollegin aus dem Sportressort, der sportgeschichtsbegeisterte Nienhaus erzählt unter diesem Account kleine Geschichten, also die Tweets, die sich rund um das Bochumer Ruhrstadion „anne Castrop“ – schönster Bochumer Kurz-Slang als Bezeichnung für das Stadion „an der Castroper Straße“ – abspielen.

Als Volontär der „Die Sportzeitung“, einer täglichen Sportzeitung in Deutschland hatte Nienhaus im Jahre 2006 angefangen, jeden Tag einen Artikel rund um einen Jahrestag aus der Sportgeschichte zu veröffentlichen – einen Jahrestag zu einem sportlichem Rekord, ein Geburtstag einer Athletin oder eines Athleten und große Sportereignisse konnten Anlass für seine Berichterstattung sein. Das ambitionierte Projekt führt Nienhaus immer noch durch, transportierte es über die WAZ zu Twitter – jetzt etwas kürzer – und er veröffentlicht täglich einen Tweet auf Twitter.

Die Studierenden wirken beeindruckt und erkundigen sich nach den technischen Feinheiten: „Wenn ich demnächst in Urlaub bin, habe ich den Account mit Hilfe von Tweetdeck schon vorprogrammiert“, verrät Nienhaus, sodass täglich ein Tweet über ein Ereignis veröffentlicht wird. David Nienhaus, auch Autor eines sporthistorischen Buches, bloggt auch unter www.DasSportWort.de

Cora Theobalt, wissenschaftliche Mitarbeiterin

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