Hauptsache frei – Studierende berichten live vom neuen Festival der Darstellenden Künste Hamburgs

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Das Schauspiel „Plusminus einhundert Jahre“ wird am 17. April im Monsun-Theater gezeigt – und von den Macromedia Studierenden rezensiert. Foto: Lena Hiebel/Hauptsache frei

Wer als Schauspieler, Performer, Regisseur und Tänzer oder auch als Journalist selbstständig tätig ist, kennt die Vorteile, aber auch die täglichen Herausforderungen der Freien Szene. Ist die viel zitierte Freiheit von institutionellen Zwängen für die Theatermacher eher Fluch als Segen – oder ist sie tatsächlich „die Hauptsache“? – Unter dieser Leitfrage steht das neue Festival der Darstellenden Künste Hamburgs. Kulturjournalismus-Studierenden im 2. und 4. Semester werden über das Festival live berichten. 

Ganz im Sinne der ursprünglich „fahrenden Gaukler“ schlägt das Festival jeden Tag an einer anderen Spielstätte seine Zelte auf: Los geht es am 15. April im K3 | Tanzplan Hamburg auf dem Kampnagelgelände, Zwischenstationen sind das Lichthof- und das Monsun-Theater, bis es am 18. April im Sprechwerk das Festival nach vier Tagen seine Abschlussspielstätte findet.

Zu den Darstellenden Künsten zählen neben Tanz und Theater auch Performance und Musik. Neben verschiedenen Aufführungen stehen die Vormittagsangebote des Festivals mit zahlreichen Diskursen, Workshops und Debatten für den Austausch der Künstler untereinander. „Die beeindruckende Freie Szene Hamburgs wollen wir stärker in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit rücken“, verkünden Anne Schneider, Konzeption und künstlerische Leitung, und Ulrike Steffel, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, beim Vorgespräch mit den Macromedia-Studierenden.

Im Rahmen des Seminars „Kulturpolitik“ unter der Leitung von Cora Theobalt wird das siebenköpfige Redaktionsteam der Macromedia-Studierenden nicht nur Rezensionen schreiben. Um die Neugier des Hamburger Publikums bereits im Vorfeld für die außergewöhnlichen Darbietungen der Veranstaltungsreihe zu wecken, werden multimediale Reportagen und Berichte verfasst und im neuen tabletfähigen Macromedia-Magazin online publiziert.

So ist „Hauptsache frei“ nach den Ausgaben „Wasser“ (zum Hamburger Jahr des Wassersports) und „International“ (Projekte, die im Auslandsemester auf der ganzen Welt entstanden sind), bereits die dritte Ausgabe des Macromedia-Magazins. (cat)

Alle Ausgaben des Macromedia Magazins und das Live-Blog können Sie online lesen: www.macromedia-magazin.de 

Weitere Informationen und das aktuelle Programm zum neuen Festival der Darstellenden Künste Hamburgs:

www.hauptsachefrei.de

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