Zu Besuch bei den Quotenmachern

Journalistik-Studierende besuchen Gesellschaft fA?r Konsumforschung in NA?rnbergAi??

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von Julian Heiss

Ai??(MA?nchen) Eine Gruppe von 10 Studierenden der MHMK Medienhochschule MA?nchen besuchte am 15. November 2011 zusammen mit Prof. Dr. Hektor HaarkAi??tter und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Stefanie Kloss (M.A.) die Gesellschaft fA?r Konsumforschung (GfK) in NA?rnberg. Die GfK ist vor allem fA?r die Messung der TV-Einschaltquoten bekannt. Das Aufgabenspektrum des international aufgestellten Konsumforschungsunternehmens mit weltweit 11.000 Mitarbeitern ist aber viel grAi??AYer, wie die Studierenden erfahren konnten.

Marktforschungsinstitute dominieren die Medienforschung. Doch wie funktioniert genau die Einschaltquotenmessung im Fernsehen ai??i?? und ist das Ergebnis wirklich so realitAi??tsfern, wie immer behauptet wird? Fragen wie diese tauchen im Journalistikstudium an der MHMK in der Vorlesung Medienforschung des Ai??fteren auf. Um das Themenfeldakurater abmessen zu kAi??nnen, statteten die Journalismusstudierenden des zweiten Semesters an der MHMK Medienhochschule der Gesellschaft fA?r Konsumforschung (GfK) einen Besuch ab.

Das Institut hat seinen Sitz in NA?rnberg und ist das GrAi??AYte seiner Art in der Bundesrepublik. Fernab von trockenen BA?chern zur Mediennutzung sollte den Studenten ein Blick hinter die Kulissen geboten werden. Das Programm fA?r die Studenten bestand vornehmlich aus VortrAi??gen zweier Experten des Konsumforschungsinstituts.Der erste Vortrag behandelte die Geschichte der GfK, die bereits im Februar 1935 gegrA?ndet wurde.Der spAi??tere Wirtschaftsminister und Bundeskanzler Ludwig Erhard war einer der GrA?ndervAi??ter, die seinerzeit allesamt NA?rnberger Hochschullehrer waren. Die Hautaufgabe der GfK ist es, Wissen A?ber Konsumverhalten zu sammeln und ihren Kunden zur VerfA?gung zu stellen. Gegen Bezahlung versteht sich. Gegen Ende des A?berblickvortrags kam die Frage nach der Genauigkeit der Fernseh-Quotenmessung auf. Es lAi??sst sich sagen, dass die Quotenmessungen reprAi??sentativ sind, aber nicht zu 100% genau. ReprAi??sentativitAi??t lAi??sst sich nicht mit ai??zGenauigkeitai??? A?bersetzen, sondern meint vielmehr, dass man von einer kleinen Menge auf die Grundgesamtheit schlieAYt. In Deutschland zAi??hlen 5460 Haushalte mit 13.000 Einwohnern zu den AusgewAi??hlten, die A?ber Wohl und Wehe des TV-Konsums durch ihr Nutzungsverhalten mitentscheiden

Der zweiteVortrag befasste sichmit der sog. Verbraucherpanelforschung der GfK. Ein Beispielin diesem Zusammenhang ist der Ort Hassloch. Die Gemeinde dient der GfK als Testmarkt fA?r ihre Untersuchungen, da die BevAi??lkerungszusammenhAi??nge dieses Dorfs ungefAi??hr der demographischen Struktur der Bundesrepublik Deutschland entspricht. Hier wird die NeueinfA?hrung von Produkten simuliert oder die Wirkung von Fernsehwerbung untersucht, in Form von z.B. geAi??ndertem Kaufverhalten. Dr. Wolfgang Adlwarth erklAi??rte, dass ein PanelAi?? ein gleichbleibender reprAi??sentativer Kreis von Personen oder Institutionen ist, die A?ber lAi??ngere Zeit kontinuierlich A?ber ausgewAi??hlte Sachverhalte Auskunft geben. Immer Ai??fter werden die Befragungen heutzutage online durchgefA?hrt und nicht mehr mit der klassischen Befragung vis-Ai??-vis.

Auch wenn soviel geballte Theorie wohl keiner der Studierenden erwartet hatte, bekam man doch interessante Einblicke in die Maschinerie Konsumforschung, mit all ihren Akteuren und Interessenten. Gleichzeitig konnten die Studierenden erfahren, wie sehr die Medien von ihr abhAi??ngig sind, um ihr Publikum optimal zu erreichen und oft sogar zu erweitern.

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