Doku „Bad Boy Kummer“

MHMK-Studierende in Kino-Dokumentation A?ber Presseskandal ai??i?? eine Gratwanderung zwischen Wahrheit und Fiktion

Von Kristina Machalke

Tom Kummer, FAi??lscher oder "Borderline-Journalist"?

Eine Lehrveranstaltung der besonderen Art: Eigens fA?r die StudiengAi??nge Journalistik und Medienmanagement der Macromedia Hochschule fA?r Medien und Kommunikation (MHMK) hatte das Atelier-Kino in MA?nchen schon morgens um 9 Uhr die TA?ren geAi??ffnet. Eine SondervorfA?hrung des Dokumentarfilms ai??zBad Boy Kummerai??? aus dem Repertoire des Dokumentar-Film-Festes gab AnstoAY zur Diskussion A?ber die Grenzen journalistischen Handelns. Organisiert wurde das ungewAi??hnliche Seminar von Stefanie Feicke und Prof. Dr. Hektor HaarkAi??tter vom Studiengang Journalistik der MHMK MA?nchen.

BAi??se oder genial?

Er hatte sie alle: Quentin Tarantino, Mike Tyson, Sharon Stone, Brad Pitt und viele mehr. Der Schweizer Tom Kummer, ehemaliger A?berflieger des deutschen Journalismus ist inzwischen tief gefallen. Der Dokumentarfilm ai??zBad Boy Kummerai??? von Regisseur MyklA?s Gimes konfrontiert den heutigen Paddle-Tennis-Lehrer mit vielen moralischen Fragen um seine gefAi??lschten Interviews. Hat er seine Kollegen vom SZ-Magazin, der cialis verified by visa uk, daily mail propecia. Tempo und vielen anderen verraten? Hat er die GrundprAi??missen vertrauenswA?rdigen Journalismusai??? missachtet oder nur die Schwachstellen des bestehenden Systems aufgezeigt?

Diese Fragen erhitzten die GemA?ter bei der anschlieAYenden Podiumsdiskussion, die vom Fernsehjournalisten Prof. Dr. Hektor HaarkAi??tter moderiert wurde. Die Meinungen A?ber ai??zBad Boy Kummerai??? waren gespalten bei Dozent Florian Koch, Kulturkritiker der MA?nchner Abendzeitung, Prof. Michael Leutner vom Studiengang Film und Fernsehen und den beiden studentischen Filmexperten Susi Petersen und Michael Dose.

Gespaltene Meinungen

Ist der Regisseur etwa ein Komplize Kummers, ein Teil von dessen Selbstinszenierung? Oder hAi??lt der Film nicht allen Journalisten und Lesern einen Spiegel vor,Ai?? der die Gier der Menschen nach sensationellen, intimen Geschichten wiederspiegelt? Am Ende fA?hlen sich einige im Publikum selbst dabei ertappt, Tom Kummer sympathisch zu finden und die eigene Anklage, Kummer habe nicht im Sinne des journalistischen Regelwerks gehandelt, in Frage zu stellen. Dass die Dokumentation unterhaltsam und kA?nstlerisch anspruchsvoll ist, wurde nicht bezweifelt. Aber: Sie ist, wie Kummer selbst, mit Vorsicht zu genieAYen.

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